Nachdem in der Presse berichtet wurde, dass sich die Senioren-Union für Frau Kramp-Karrenbauer ausgesprochen hätten, habe ich eine Mail an die Bundesgeschäftsführung mit folgendem Inhalt geschickt:
Sehr geehrte Damen und Herren.
Zu meiner Überraschung musste ich in der Presse lesen, dass sich die Bundesvereinigung bereits für Frau Kramp-Karrenbauer als zukünftige Vorsitzende ausgesprochen hat. Mei meinen Gesprächen mit Mitgliedern meines Kreisverbandes wurde einhellig Friedrich Merz als zu unterstützender Kandidat genannt. Als langjähriges Mitglied der CDU (Eintrittsdatum 1.1.1962) ist mir die Person und die politische Haltung von Herrn Merz sehr wohl bekannt, aus diesem Grunde würde ich ihn auch unterstützen. Das Argument gegen AKK ist, dass wir auf keinen Fall eine Angela Merkel light brauchen.
Ich würde mich freuen, wenn der Bundesverband in die Landesverbände und Kreisvereinigungen hinein hören würde um dann sein Votum abzugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz-J. Steinle
Kreisvorsitzender
Main-Taunus-Kreis

Auf meine Mail erhielt ich am 6.11.2018 folgende Antwort:
Sehr geehrter Herr Steinle,

kurze Antwort auf Ihre Mail:

Sie schreiben, Sie lesen in der Presse, dass angeblich eine Unterstützung der Generalsekretärin der CDU als Kandidatin für den CDU-Vorsitz von Seiten der Senioren-Union erklärt wurde.

Dies ist nicht der Fall! Weder Vorstand noch Vorsitzender haben sich diesbezüglich geäußert. Die Bild-Zeitung kam als erste mit der mutmaßenden Meldung, die anderen Medien beriefen sich dann auf “Medienberichte” wonach die Senioren-Union angeblich bereits eine Positionierung erklärt hätte.

Das ist definitiv falsch!

Ich kann Ihnen mitteilen, dass alle drei aussichtsreichen Kandidaten, Kramp-Karrenbauer, Merz, Spahn sich auf der Bundesdelegiertenversammlung der Senioren-Union am 22. und 23. November in Magdeburg den Delegierten präsentieren werden.
Außerdem organisieren Bundesvorstand von Junger Union und Senioren-Union eine Vorstellungsrunde in der kommenden Woche. Es folgen die Regionalkonferenzen der Partei und am Ende entscheiden nach Satzung der CDU die Delegierten auf dem Parteitag. Bis dahin sollte genug Zeit sein, sich ein Bild von den Kandidaten machen zu können, auf dessen Grundlage dann eine kluge Entscheidung getroffen werden kann.

Vorschnelle Beurteilungen oder spontane Positionierungen sind nicht Sache der Senioren-Union.

Bleiben Sie wachsam!

Mit den besten Grüßen aus Berlin

Jan Peter Luther
Bundesgeschäftsführer
der Senioren-Union der CDU Deutschlands
Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin

Ich hoffe, dass der Bundesdeligiertentag in Magdeburg sich auch mit entsprechenden Äußerungen zurück hält.
Heinz-J. Steile
Kreisvorsitzender

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