Am 17.Sept. 2018 fand in Limburg in der Stadthalle der diesjährige Tag der Senioren statt. Der Landesvorsitzende Norbert Kartmann begrüßte in der vollbesetzten Stadthalle neben den Ehrengästen aus der Region und den Vertretern der örtlichen Vereinigungen der CDU den Bundesvorsitzenden der Senioren-Union, Prof. Dr. Otto Wulff und unseren Ministerpräsidenten des Landes Hessen, Volker Bouffier.

Nach einer eindrucksvollen Rede des Bundesvorsitzenden ergriff Volker Bouffier das Wort und erläuterte in kurzen und klaren Worten die Leistungen der CDU-geführten Landesregierung in Hessen. Die Aufzählung umfasste den Bereich Schule und Bildung, Soziales und Wohnungsbau, Infrastruktur einschließlich Ausbau des Glasfaser-Netzes sowie die Innere Sicherheit. Ohne einen funktionsfähigen Verfassungsschutz, so Bouffier, wäre es z.B. in den letzten Tagen nicht gelungen den 17jährigen Schüler, der zugegeben hat, er habe eine Bombe bauen wollen, zu fassen.

Bouffier wies in seiner Redei auch besonders darauf hin, dass nach der letzten Landtagswahl niemand damit gerechnet haben, dass ein Koalition zwischen der CDU und der Partei „Bündnis90/die Grünen“ so  geräuschlos und konstruktiv ihr Arbeit für Hessen machen würde. Es müsse Ziel sein, eine Regierung in einer „Zweierkonstellation“ bilden zu können, eine Koalition mit 3 Partnern zu bilden, sei extrem Schwierig. In diesem Zusammenhang ging unser Ministerpräsiden auch auf die Gefahr und die Folgen ein, die ein Einzug der AfD in den Landtag mit sich bringen wird. Er verwies insbesondere darauf, dass man bisher von der AfD aus den Landtagen, in denen diese Partei schon jetzt vertreten sei, noch nichts konstruktiver von ihr gehört habe.

Natürlich seine nicht alle AfD-Wahler rechtsradikal oder würden „deutsch-nationalem“ Gedankengut anhängen, aber auf die Richtung der Köpfe komme es an. Nachdem Prof. Bernd Lucke  die AfD als euroakritische Partei gegründet habe, folgte dann mit Frau Frauke Petry schon ein Richtungswechsel nach rechts. Heute hätten die Herrn Gauland und Höcke das sagen. Jetzt seien die Grenzen zur rechtsnationalen Gruppierung der Pegida und anderen deutschnationalen Gruppen und Vereinigungen überschritten. Wer heute daran denke, die AfD wähle, müsse das heute bei seiner Stimmabgabe bedenken.

Leider musste unser Ministerpräsident nach seiner Rede zu einem anderen Termin.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen sprach noch der Landesvorsitzende und Landtagspräsident Norbert Kartmann zu den Teilnehmern.

Mit der Nationalhymne endete die gelungene Veranstaltung.

Heinz-J. Steinle

Kreisvorsitzender

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