Berlin, 27. April 2020
Zusammenarbeit und Solidarität mit Augenmaß in der größten Herausforderung der Europäischen Union
Mit Blick auf den 29. April als Europäischen Tag der Solidarität zwischen den Generationen erwartet die Senioren-Union der CDU seitens der EU solidarische Maßnahmen, die in Größe und Wirkung den Herausforderungen der Corona-Epidemie angemessen sind.
Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der Senioren-Union, begrüßt die nach langen und schwierigen Diskussionen gefundenen europäischen Lösungen als notwendiges Zeichen der Solidarität, wie sie die europäischen Bürger erwarten. „Auch wenn nicht alle Forderungen – vor allem seitens der Südländer – in Erfüllung gegangen sind, zeigen doch die getroffenen Entscheidungen, dass auch ohne milliardenschwere Umverteilungsinstrumente wie Corona-Bonds, ohne Vergemeinschaftung von Schulden, betroffenen Nachbarländern schnelle und wirksame Hilfen zukommen können.“
Die jetzige schwere Krise jedoch dürfe kein Vorwand sein, die Dämme der in den europäischen Verträgen zu Recht getroffenen Vereinbarungen zum Ausschluss einer Gemeinschaftshaftung einzureißen.
Rolf Berend, der langjährige Europa-Abgeordnete und Landesvorsitzende der Thüringer Senioren-Union, hält einen neuen mehrjährigen Finanzrahmen im Haushalt der EU für erforderlich, damit die europäische Wirtschaft gestärkt und den Folgen der Corona-Krise erfolgreich begegnet werden kann. „Derzeitige Streitigkeiten um eine Schuldenvergemeinschaftung lösen kein einziges aktuelles Problem, sondern vergiften lediglich die Debatte“, so Berend, der als Mitglied des Bundesvorstandes der CDU-Senioren auch dem Exekutivkomitee der Europäischen Senioren-Union (ESU) angehört.
Der Senioren-Union geht es bei aller Hilfe und Unterstützung nicht zuletzt um die Solidarität und den Zusammenhalt von Alt und Jung. Man dürfe die Auswirkungen und Belastungen auf die nachfolgenden Generationen nicht außer Acht lassen.
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