Senioren-Union will Infektionsgefahr durch rückkehrende Urlauber verhindern

Berlin , 16. Juli 2020

Rückreisende Urlauber aus Gebieten, in denen die Gefahr der Ansteckung mit dem Corona-Virus deutlich höher ist als in Deutschland, dürfen aus Sicht der Senioren-Union der CDU nicht zu einer neuen Gesundheitsgefahr für die Menschen in Deutschland werden.

„Wir müssen darüber nachdenken, ob Heimkehrer aus Regionen mit höheren Infektionsraten nicht generell bei der Einreise einen Corona-Test ablegen müssen“, sagte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff in Berlin. „Es geht darum, eine zweite Ansteckungswelle unbedingt zu verhindern.“

In diesem Zusammenhang verwies Wulff auf Berichte über ungezügeltes Verhalten von Urlaubern, die Abstandsregeln und Maskenpflicht bewusst missachtet hatten. „Für den Fall, dass das Virus sich in bestimmten Urlaubsregionen breitmacht, müssen Heimkehrer vermehrt getestet werden und ggf. auch mit einer Quarantäne rechnen“, sagte Wulff und unterstützt damit Überlegungen des Kanzleramtsministers Dr. Helge Braun. „Bis Impfungen möglich sind, muss das Risikobewusstsein weiter anhalten und die Maskenpflicht bleibt unverzichtbar.“

 

 

 

 

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