Liebe Mitglieder und Freunde der Senioren-Union,

als Kreisvorsitzender der Kreisvereinigung Main-Taunus möchte ich mich heute an Sie wenden.

Wie viele von Ihnen war ich vor Tagen entsetzt, als im Zusammenhang mit der Ansteckungsgefahr mit dem Sars-Co-V2 Virus mitgeteilt wurde, dass die Großeltern nicht für die Betreuung der Enkelkinder bei Abwesenheit der Eltern herangezogen werden können. Geleichzeitig wurde ja mitgeteilt, dass Personen über 65 Jahren und mit Vorerkrankungen zu dem Kreis der besonders Gefährdeten gehören würden.

Damit ist praktisch der gesamte Personenkreis erfasst, der für die Mitgliedschaft in unserer Organisation in Frage kommt. Vielerorts haben Senioren, soweit es ihnen aus finanziellen und gesundheitlichen Gegebenheiten möglich war, sich auf die angekündigten Maßnahmen vorbereitet. Nun ist klar, dass persönliche Kontakte zu Angehörigen und Freunden aus medizinischer Sicht möglichst vermieden werden sollten.

Ein Teil unserer Mitglieder und Freunde sind nun in der Lage, Außenkontakte über Telefon, Bildtelefonie, Facebook oder Whatsapp-Gruppen oder andere soziale Medien zu halten. Leider ist dies in unserer Altersstufe nicht mehr die Mehr- sondern die Minderheit.

Meines Erachtens ist es unsere christliche und soziale Plicht, dass wir uns gerade um den andern Personkreis, der, der Einsamen und Kranken, kümmern. Wenn Sie Personen kennen oder von ihnen wissen, dass diese möglicherweise Ansprache oder Hilfe benötigen, helfen Sie.

Rufen Sie an oder fragen sie in der Nachbarschaft nach, ob möglicherweise Hilfe, auch unprofessionelle, notwendig ist. Damit helfen Sie Menschen und zeigen, dass unsere Vereinigung nicht nur in guten Zeiten sinnvoll und wichtig ist. Politik fängt beim sozialen Kontakt auf allen Ebenden an. Die jetzige Pandemie kann auch eine Chance sein.

Liebe Mitglieder und Freunde, bleiben Sie gesund und kommen Sie gut in den Sommer.

Ihr

Heinz-J. Steinle

Kreisvorsitzender

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