Pressemitteilung der Senioren-Union OV Hochheim

Die Senioren-Union Ortsverein Hochheim begrüßt und unterstützt ausdrücklich die Aktion über die Problematik in der stationären und der ambulanten Pflege hier in Hochheim und damit aber auch im Main-Taunus-Kreis.
Der Beirat für Inklusion, der Sozialverband VdK, der Seniorenbeirat sowie der Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung haben sich sehr intensiv mit der Thematik beschäftigt. Hierfür unseren Dank an die Beteiligten. Besonders gravierend ist natürlich der Wegfall der sechs Plätze im „Beschützten Bereich“ für Menschen mit einer weit fortgeschrittenen Demenz in der EVIM-Einrichtung hier in Hochheim.
Im Jahr 2015 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen ein zweites Pflegeheim im Schänzchen III durch einen Träger der Altenhilfe bauen zulassen. Die Stadt hat die Voraussetzungen dafür geschaffen. Leider ist bis heute noch nichts sichtbares geschehen und nach unserem Wissenstand bis Anfang Oktober auch noch kein Bauantrag gestellt. Die Hochheimer Senioren-Union wird sich darum kümmern, warum hier noch keine Fortschritte erkennbar sind.
Wir unterstützen nachdrücklich die Forderung nach ausreichenden Stellenzuweisungen in den Pflegeeinrichtungen. Die Pflegekassen sind qua Gesetz nach § 12 Abs.1 SGB XI zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung verpflichtet. Als Senioren-Union werden wir uns dafür einsetzten, dass die Vereinbarungen des Koalitionsvertrag zügig umgesetzt werden. Die Hochheimer Senioren-Union wird unseren Bundestagsabgeordneten Norbert Altenkamp an die GroKo-Vereinbarung solange erinnern bis sie umgesetzt wird.
Die in der Pressemitteilung aus dem Rathaus vom 28. Sep-tember angesprochene Pflegekammer in Hessen, wurde von Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) im Sommer aufgegriffen. Dazu wurden 55.000 Pflegekräfte in Hessen befragt. Wir gehen davon aus, dass bei einer erneuten schwarz-grünen Landesregierung auf der Basis der Befragung die Pflegekammer in Hessen eingerichtet werden wird.

Die Senioren-Union Hochheim hat versucht, die in der städtischen Pressemitteilung gestellten Forderungen zu relativieren und die für die einzelnen Bereiche Verantwortlichen auf zu zeigen. Wir stehen zu den Forderungen der Aktionsgemeinschaft wollen aber die Verantwortlichen und ihre Aufgaben benannt haben.

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